Träger Wochenschluss – DAX in der Region von 12.300 Zählern

Bernstein Bank: Kaum Bewegung an der Frankfurter Börse: Zum Wochenende hat sich der DAX in der Region von 12.300 Zählern eingerichtet. Der Handel war ruhig, die Anleger wollten keine großen Risiken mehr eingehen. Die Börsianer analysierten die einlaufenden Bilanzen, darunter von Daimler und der Deutschen Bank.

 

DAX wieder bei 12.300 Punkten
Am Freitagmittag pendelte der deutsche Leitindex seitwärts. Am Donnerstag hatte der DAX erstmals nach neun Gewinntagen wieder im Minus geschlossen. Seit Anfang dieses Jahres hat der Index schon rund 15 Prozent zugelegt. Unterdessen lief die Berichtssaison weiter.

Besonders aufmerksam verfolgten die Anleger die Zahlen der Deutschen Bank, sie rechnet nach Einbruch der Erträge im ersten Quartal nicht mehr mit einem Plus für das Gesamtjahr. Anfang Februar hatte das Kreditinstitut noch eine leichte Steigerung avisiert. Die Aktie notierte am DAX-Ende. Daimler bestätigte den Jahresausblick für das operative Konzernergebnis.

 

 

 

 

Peking will einen festen Yuan
Keine Kaufimpulse hatte auch der asiatische Handel ausgesandt. Der Nikkei verlor 0,2 Prozent auf 22.259 Stellen. In China sorgte eine Aussage von Präsident Xi Jinping für Aufsehen: Vor zahlreichen hochrangigen Regierungsvertretern in Peking sagte er, dass die Volksrepublik keine Yuan-Abwertung zum Schaden anderer Staaten betreiben werde. Was nebenbei die chinesische Mittelschicht freuen wird, die sich aufgrund des starken Yuan weiter ihren Kaufrausch leisten kann.

Außerdem ist dies eine Forderung der Amerikaner in den Zollverhandlungen. China soll nicht auf Kosten eines weicheren Yuan Marktvorteile erzielen. Allerdings schwächt eine feste Währung die Stellung der exportorientierten chinesischen Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Der CSI 300 schloss mit 1,3 Prozent im Minus bei 3.899 Zählern.

 

Der 1-Billion-Dollar-Konzern

An der Wall Street hatten am Donnerstag die Hightech-Aktien den Takt vorgegeben. Der Nasdaq 100 setzte seinen Rekordlauf fort und erzielte einen Gewinn von 0,4 Prozent auf 7.817 Zähler. Für Kauflaune sorgten die Börsenstars Facebook und Microsoft nach guten Geschäftszahlen. Microsoft schaffte erstmals einen Börsenwert von über einer Billion US-Dollar – also 1.000 Milliarden Dollar – und sieht sich damit in bester Gesellschaft mit Konzernen wie Apple und Amazon.

Job Daten enttäuschen
Unterdessen verlor der Dow Jones Industrial 0,5 Prozent auf 26.462 Punkte. Den Index zog ein Kurssturz beim Mischkonzern 3M nach unten, die Aktie verlor am Dow-Ende fast 13 Prozent. 3M hatte über ein enttäuschendes erstes Quartal berichtet und seine Jahresziele erneut gesenkt. Der S&P 500 schloss fast unverändert bei 2926 Punkten.

Für Enttäuschung sorgten die jüngsten Jobdaten, die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe lagen mit 230.000 über den Erwartungen. Womit wieder Ängste kursierten, dass die amerikanische Konjunktur eben doch nicht so rund läuft wie erhofft.

Das bringt der Tag
Am heutigen Freitag blicken die Anleger unter anderem auf die Bilanzen von Exxon Mobil (14.00 Uhr deutscher Zeit) und Chevron (14.30 Uhr).
Um 14.30 Uhr wird das amerikanische Bruttoinlandsprodukt gemeldet (Prognose: 1,6 Prozent).
Außerdem soll um 16.00 Uhr das Konsumklima der Uni Michigan einlaufen (Vorhersage: 96,9).

 


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