UniCredit legt offizielles Kaufangebot für Commerzbank vor
Die italienische Großbank UniCredit hat wie angekündigt ein offizielles Kaufangebot für die Commerzbank veröffentlicht. Wie UniCredit am Dienstag in Mailand mitteilte, will sich die Bank, die bereits knapp 30 Prozent der Commerzbank-Anteile kontrolliert, bis zum Ablauf des 16. Juni weitere Anteile an dem Frankfurter Dax-Konzern sichern. Die Offerte kann bis zum 3. Juli verlängert werden.
Den Angaben zufolge erwarten die Mailänder nicht, damit die Kontrollmehrheit bei der Commerzbank zu erlangen. Diese will das Angebot nun prüfen und sich dazu innerhalb der gesetzlichen Frist äußern. Das Frankfurter Institut will am 8. Mai seine Quartalsergebnisse und ein Strategie-Update veröffentlichen.
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Vorstandschef Andrea Orcel erklärte, die Ergebnisse verdeutlichten die Stärke und die Konsistenz des Geschäftsmodells der Mailänder Bank. Das Angebot für die Commerzbank bleibe sechs Wochen gültig, „was danach bei der Commerzbank geschieht, liegt in der Hand der Aktionäre“, sagte Orcel. „Wir glauben, dass wir viel Wert schaffen können, nicht nur für die Aktionäre, sondern auch für die Mitarbeiter und Kunden in Deutschland.“
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