Aktie im Fokus: UBS – Milliardengewinn und Dividendenanhebung
Die Schweizer Großbank UBS hat ihre Jahresbilanz für 2025 mit einem kräftigen Gewinnsprung präsentiert. Für das Gesamtjahr meldete das Institut laut Medienberichten vom Mittwoch ein Nettoergebnis von 7,8 Milliarden US-Dollar (6,6 Milliarden Euro), was einem Anstieg von rund 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht und die Erwartungen der Analysten übertrifft.
Mit Blick auf die Aktionäre plant das Geldhaus hohe Rückflüsse: Die Dividende soll auf 1,10 Dollar je Aktie steigen, 20 Cent mehr als im Vorjahr; zudem sind Aktienrückkäufe im Umfang von zunächst 3 Milliarden Dollar vorgesehen. Das konkrete Volumen hänge davon ab, wie hoch die zusätzlichen Kapitalanforderungen der Schweizer Regierung an die UBS sind, hieß es aus dem Management.
Ausschüttung und Rückkäufe: Mehr Wert für Aktionäre
Der Schweizer Vermögensverwaltungsriese steckt mitten in der Eingliederung der im März 2023 übernommenen Credit Suisse. „Wir machen große Fortschritte bei einer der komplexesten Integrationen in der Bankengeschichte, während die regulatorische Unsicherheit in der Schweiz andauert“, erklärte Konzernchef Sergio Ermotti.
Um eine mögliche Schieflage der für ein relativ kleines Land sehr großen Bank in der Zukunft zu vermeiden, will die Schweizer Regierung der UBS vorschreiben, zur Sicherheit zusätzliches Eigenkapital von 24 Milliarden Dollar vorhalten zu müssen. Das Institut lehnt die Vorschläge ab, da sie Wettbewerbsnachteile gegenüber internationalen Konkurrenten sieht und um die Ausschüttungen an ihre Aktionäre fürchtet.
Für neue Zuversicht bei Investoren sorgte im Dezember ein Vorstoß aus dem Schweizer Parlament, der eine spürbare Lockerung der geplanten Vorgaben vorsieht. Finanzministerin Karin Keller-Sutter hält jedoch weiter an ihrem strikten Kurs fest, die endgültige Entscheidung in der zentralen Frage liegt beim Parlament in Bern.
UBS Group AG Aktie Chart
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