Anleger halten sich zurück – Federal Reserve im Fokus

Bernstein BankDer deutsche Leitindex zieht sich nach zunächst freundlicher Tendenz im frühen Handel wieder auf den Einstand zurück. Der Rücksetzer vom Montag an den internationalen Aktienmärkten lässt Anleger auch am Dienstagvormittag Zurückhaltung üben. Dies gilt umso mehr angesichts der am Dienstag beginnenden Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) der US-Notenbank. Zum Ende der Beratungen steht dann am Mittwoch-Abend der Fed-Zinsentscheid zur Veröffentlichung an.

Vor diesem Hintergrund gilt eine Zinserhöhung um 0,25% als wahrscheinlich und damit als eingepreist. Umso genauer dürften Hinweise auf die Anzahl weitere Zinsschritte innerhalb dieses Jahres bewertet werden. Jüngste Äußerungen des neuen Fed-Chef Jerome Powell hatten Spekulationen auf womöglich vier Erhöhungen bis zu zum Jahresende forciert.

Die Vorgaben fallen derweil sehr negativ aus. Als Belastungsfaktor fungiert weiterhin die Gefahr eines eskalierenden Handelskrieges. Nach US-Strafzöllen auf Aluminium- und Stahl-Importe sowie angedrohten Sanktionen gegenüber der europäischen Automobil-Industrie, nimmt US-Präsident Donald Trump nun auch Technologieprodukte aus dem Reich der Mitte ins Visier.

Zudem sorgt die Affäre um das gigantische Datenleck Facebooks für massiven Druck auf Tech-Titel. In der Folge schloss die Technologiebörse Nasdaq 1,8% schwächer. Der Dow ging mit einem Abschlag von 1,3% aus dem Handel, während der S&P ein Minus von 1,4% ausweisen musste. Der japanische Nikkei gab derweil um 0,5% nach.

Marktteilnehmer schauen am Dienstag insbesondere auf die Publikation der deutschen ZEW-Konjunkturwartungen im März. Für den selben Monat wird am Nachmittag noch das Verbrauchervertrauen in der Euro-Zone veröffentlicht. Am Dienstagvormittag notiert der deutsche Aktienindex bei 12.212 Punkten kaum verändert. Der Euro verliert 0,2% auf 1,2312 US-Dollar.

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