Apple schafft Voraussetzungen 1 Billion Dollar Marktwert

London Capital Group: Die Händler atmeten auf, nachdem Apple nach Börsenschluss starke Gewinne berichtete, was den Nasdaq wieder befeuerte. Nach den enttäuschenden Zahlen von Facebook und Twitter hatte der Nasdaq in drei aufeinander folgenden Sitzungen mehr als 4% verloren, was auch auf die breiteren Sektoren des Marktes durchschlug.

Apple meldete für sein drittes Quartal eine Gewinnsteigerung von 17% auf 53,3 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen. Der Gewinn stieg um 32% auf 11,5 Milliarden Dollar. Nachdem der Absatz des iPhones um 1% auf 41,3 Millionen gestiegen ist, haben die höheren Kosten des iPhones X auch die durchschnittlichen Verkaufspreise für das gesamte Sortiment angehoben und den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 20% steigen lassen.

Auch die Dienstleistungen und Wearables von Apple übertrafen die Erwartungen, und auch die Prognosen für die Zukunft lagen ebenfalls über den Erwartungen.

Was gab es an diesen Zahlen nicht zu mögen? Dies war die Nachricht, auf die die Märkte gehofft hatten. Im Vorfeld hatte es Bedenken gegeben, dass die iPhone X-Zahlen einfach nicht in die Höhe kommen, aber das war nicht der Fall. Apple hat es wieder mal geschafft, sich als Spitzenreiter darzustellen, und bewiesen, warum es das erste Billionen-Dollar-Unternehmen sein sollte.

Der letzte Anstieg des Aktienkurses von 7%, der erforderlich ist, um dieses Billionen-Dollar-Niveau zu erreichen, sollte nach einer Reihe von Zahlen wie dieser nicht so schwer zu schaffen sein.

 

Handelsspannungen kehren zurück
Trotz der beeindruckenden Zahlen von Apple war die Marktstimmung gedrückt, nachdem es Berichte gab, dass die USA erwägen, ihre Zölle auf chinesische Importe im Wert von 200 Milliarden Dollar von 10% auf 25% zu erhöhen. US und europäische Futures, mit Ausnahme des Nasdaq, deuten auf einen schwächeren Handelsstart am Mittwoch hin.

 

 


 

 

Pfund unter 1,31 USD nach Herstellungs-PMI?
Nach einem ruhigen Start in die Woche belebt sich der britische Wirtschaftskalender ab heute wieder. Das verarbeitende Gewerbe in Großbritannien wird im Fokus stehen, wobei für Juli eine leichte Abschwächung der Aktivität von 54,0 auf 54,2 erwartet wird. Die gedämpfte Wirtschaftsaktivität dürfte sich fortgesetzt haben, da das globale Wachstum und der Handel, die das verarbeitende Gewerbe bis 2017 beflügelt haben, nun in Frage gestellt sind.

Die Befürchtungen nehmen zu, dass die wachsenden Spannungen im Welthandel und die sich verlangsamende globale Wachstumsdynamik die Produktion weiter belasten werden.

 

Kein Drama von FOMC erwartet
Das Treffen des FMOC sollte ohne Fanfarenbegleitung vorübergehen. Erstens, weil es geschichtlich wenig wahrscheinlich ist, dass es in einer Sitzung, die nicht mit einer Pressekonferenz abschließt, zu signifikanten Ankündigungen kommt, und zweitens, weil es keine nennenswerten Veränderungen in der Wirtschaft gegeben hat. Die Wirtschaftstätigkeit bleibt solide und die Inflationsrate liegt bei oder nahe 2%.

Auch die hochkochenden Handelsspannungen, die in manchen Bereichen wieder nachgelassen haben, sollten nicht ihren Weg in die Erklärung finden. Während seiner halbjährigen Aussage vor dem Kongreß sah der Fed-Vorsitzender Powell das Thema Handelkriege entspannt, was darauf hindeutet, dass die Fed die gegenwärtigen Handelsspannungen nicht als maßgeblich für ihren Ausblick betrachtet.

 

 

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