Die Renditen steigen vor der US-Fed

Bernstein BankDie US-Notenbank (Fed) tagt am heutigen Mittwoch, um über die künftige Zinspolitik in den USA zu beraten. Die Konjunktur in den USA boomt zwar, das ist gut für die Unternehmensgewinne (siehe Apple am gestrigen Handelstag), aber weniger optimal für die Zinsentwicklung.

Just zum Tag der Fed-Sitzung stieg die 10jährige Rendite der US-Anleihen auf die „magische“ Marke von 3,0%. Dieser Wert wurde zuletzt für kurze Zeit im Jahr 2013 erreicht. Steigende Renditen wirken sich über den Kreditkanal auf die Realwirtschaft aus. So steigen bspw. Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher. Allerdings verteuern steigende Rendite auch – absolut und relativ – die Aktienkurse, da Barwerte aufgrund des gestiegenen Diskontierungsfaktors sinken und ein „niedriges“ Kus-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei Aktien bei steigenden Renditen plötzlich gar nicht mehr so „niedrig“ erscheint, weil das entsprechende KGV bei Renten plötzlich attraktiver wird.

Es wird also spannend den Kommentaren der Notenbanker am heutigen Abend zu lauschen.
Charttechnisch könnte die Rendite auf 3,5% ausbrechen. Übrigens hat Deutschland diese Sorgen derzeit nicht: Die Bundesanleihe notierte zuletzt im Jahr 2011 bei 3%, derzeit liegt die Rendite bei 0,6%. Der EZB sei Dank!

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