Dividenden: Aurubis beschließt höhere Ausschüttungsquote

Aurubis: Roland Harings, seit dem 1. Juli 2019 Vorstandsvorsitzender der Aurubis AG, berichtete auf der Hauptversammlung über das abgelaufene Geschäftsjahr, das er als Übergangsjahr für Aurubis beschrieb. Das operative EBT lag mit 192 Mio. EUR rund 40 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres, das allerdings auch zu den besten in der Geschichte des Unternehmens zählte, wie der Vorstandsvorsitzende der Aurubis AG ergänzte.

Neben gestiegenen Energiekosten hätten sich vor allem Einmaleffekte aus ungeplanten Stillständen und einer Wertberichtigung im Segment Flat Rolled Products (FRP) sowie Abschreibungen nach dem Stopp des Projekts Future Complex Metallurgy (FCM) negativ ausgewirkt.

Dem gegenüber stünde die Einbuchung einer Forderung aus dem untersagten Verkauf des FRP-Segments. In Summe schlage sich dies mit 85 Mio. EUR auf das Ergebnis nieder, so Roland Harings: „Bereinigt um diese Einmaleffekte, liegt das Ergebnis bei annähernd 280 Mio. EUR.“

Steigerung der Ausschüttungsquote auf 41%
Die Hauptversammlung der Aurubis AG hat eine Dividende von 1,25 EUR je Aktie beschlossen. Dies bedeutet eine Steigerung der Ausschüttungsquote auf 41% des operativen Konzernergebnisses. Die Dividendenrendite beträgt 3,1%. Damit folgte die Hauptversammlung dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat.

 


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