Einkaufsmanagerindizes könnten Erwartungen an EZB beeinflussen

XTB:

  • Vorläufige PMIs aus der europäischen Union (für Oktober) stehen Dienstag im Fokus und könnten die Erwartungen an die kommende EZB-Sitzung entscheidend beeinflussen
  • Außerdem sollte man später einen Blick auf die Veröffentlichungen aus den USA werfen
  • Unter anderem auf den wöchentliche API-Bericht zu den Rohöllagerbeständen

Das wichtigste Ereignis der Woche ist die Sitzung der EZB, die am Donnerstag stattfinden wird. Durch die Veröffentlichungen am Dienstag werden wir aber bereits erste Hinweise bekommen, die natürlich die Markterwartungen entsprechend beeinflussen werden.

Am Dienstag stehen nämlich zahlreiche PMI-Veröffentlichungen (Herstellungs-Einkaufsmanagerindex) aus der ganzen Welt auf der Agenda.
Investoren werden sich aber vor allem auf die Zahlen zur europäischen und amerikanischen Wirtschaft konzentrieren. Abschließend gibt es noch den wöchentlichen API-Bericht aus den USA zu den Rohöllagerbeständen.

Vorläufige PMIs zur europäischen und amerikanischen Wirtschaft: Ein Blick auf die anfänglichen PMIs ist immer lohnenswert, insbesondere in dem Kontext, dass sich das globale Wirtschaftswachstum bis jetzt sehr gut entwickelt hat. Allerdings sind die Erwartungen entsprechend hoch, daher könnten Investoren leichter enttäuscht werden.

Nichtsdestotrotz muss berücksichtigt werden, dass die weltweiten PMIs sich den Allzeithochs annähern, daher sollte man die zunehmende Anfälligkeit für mögliche Seitwärtsbewegungen oder Korrekturen nicht ignorieren. Auch wenn die PMI allein nicht entscheidend sein werden, könnte sie jedoch ausschlaggebend für die Erwartungen an die kommende EZB-Sitzung sein.

Sollte der weltweite Konjunkturausblick weiterhin stabil bleiben, würde dies den Spielraum für Mario Draghi erhöhen das QE-Programm schneller abzubauen.

Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass für die amerikanische Wirtschaft die IMS deutlich bedeutender sind als die PMIs. Daher könnte die Auswirkungen auf den USD gedämpft sein, zumindest dann, wenn es keine allzu großen Enttäuschungen gibt. Folgende Markterwartungen sind zu berücksichtigen:

  • 9:00 CET – Frankreich (herstellendes Gewerbe: 55,9; Dienstleistungen: 56,9)
  • 9:30 CET – Deutschland (herstellendes Gewerbe: 60; Dienstleistungen: 55,6)
  • 10:00 CET – EMU (herstellendes Gewerbe: 57,8; Dienstleistungen: 55,7) ???????
  • 15:45 CET – USA (herstellendes Gewerbe: 53,6; Dienstleistungen: 55,6)

10:35 CET – Wöchentlicher API-Bericht zu den Rohöllagerbeständen: Die Ölpreise für WTI und Brent sind seit kurzem wieder angestiegen und haben den Widerstand bei $52 getestet. Die Bullen waren allerdings nicht in der Lage, den Preis zu halten.

Die Zahlen des API-Berichts sind zwar weniger bedeutend als die staatlichen Veröffentlichungen vom "Department of Energy”, allerdings können diese als erste Prognose für den kommenden DoE-Bericht dienen.

Aufgrunddessen, dass sich der Ölpreis auf einem recht hohen Niveau befindet, könnte jede Nachricht für Bewegung am Markt sorgen. Investoren sind vor allem auf die halbjährige OPEC-Sitzung gespannt, die in einem Monat ansteht. Daher wird sich der Druck auf den Ölpreis weiter erhöhen.


Der WTI-Ölpreis (OIL.WTI in xStation5) ist am Widerstand bei $52 abgeprallt, daher sollte eine kurzfristige Korrektur nicht ausgeschlossen werden. Quelle: xStation5

Weitere Analysen zu Öl:

US-Rohöl (WTI): Ölpreis kommt nicht voran

WTI Öl: Vorsicht ist geboten

Brent Öl: Hop oder Top?

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