FTSE könnte aufgrund eines schwachen Pfundes steigen

London Capital Group: Die europäischen Börsen deuten auf einen positiven Start hin und auf die Ausweitung einer positiven Sitzung in Asien, und das obwohl die Wall Street zum Ende der letzten Woche eher verhalten schloss. Trotz einer Reihe an starken Quartalszahlen schloss der S&P nur 0,1% höher. Das schwächere Pfund und die Aufregung um die Supermarktfusion bringen den FTSE wieder zurück auf seinen höchsten Wert seit Anfang Februar.

Asda Sainsbury kündigt um 07:00 Uhr eine Fusion im Wert von 15 Mrd. GBP an

Die Händler werden sich auf Volatilität im Einzelhandelssektor und vor allem bei J Sainsbury vorbereiten, wenn die Märkte heute Morgen eröffnen. Da der Leerverkauf von Einzelhändlern in den letzten beiden Jahren ein riesiger Handel war, könnten Meldungen eines möglichen Zusammenschlusses zwischen Sainsbury, dem zweitgrößten Supermarkt im Vereinigten Königreich und der Aktie, die bei den Leerverkäufen an 7. Stelle liegt, und der Asda-Tochtergesellschaft Walmart dazu führen, dass viele im frühen Handel am Montag auf dem falschen Fuß erwischt werden.

Das Timing dieses Deals ist entscheidend. Das dürfte möglicherweise die Reaktion auf die Fusion von Tesco und Bookers sein, welche die Wettbewerbsbehörden vorbehaltslos genehmigt haben und zu einem Zeitpunkt, zu dem der Druck von Amazon zugenommen hat, nachdem das Unternehmen den Supermarkt Whole Foods gekauft hat. Aufgrund der schwierigeren Prognosen für den Sektor wegen des jüngsten Zusammenschlusses von Tesco/Booker und Amazone/Whole Foods liefen Sainsbury und Asda Gefahr, wesentliche Marktanteile zu verlieren.

Dieser Deal im Wert von 15 Mrd. GBP könnte, sollte er von der Wettbewerbs- und Marktbehörde genehmigt werden, (möglicherweise mit einigen Veräußerungen auf lokaler Ebene) die Landschaft für den Sektor verändern und auf dramatische Weise einen leistungsstärkeren Rivalen zum Marktführer Tesco schaffen.

GBP/USD bleibt unter 1,38 USD

Der GBP/USD beschleunigte seine jüngsten Verluste, da schwache Daten für das britische BIP jegliche verbleibende Hoffnungen zunichtemachten, dass wir im Mai eine Zinserhöhung von der BoE sehen könnten. Das Pfund handelt zum Start der neuen Woche ruhig um das vertraute Gebiet bei 1,3780 USD, nachdem es in der letzten Woche um 1,6% eingebrochen war und 4% seit dem Höchstwert vom April bei 1,4375 USD.

Diese Woche scheint es für die Sterling-Bullen wenig Potenzial zu gehen, wieder die Kontrolle zu übernehmen, da in der europäischen Sitzung keine einflussreichen Daten anstehen und im Laufe der Woche nur ein paar PMI-Zahlen veröffentlicht werden. Werden die Zahlen in Großbritannien weiter schwächer als prognostiziert ausfallen, könnten die Händler das Pfund strafen, was bereits aufgrund der Nachrichten schwanken könnte, das die Innenministerin, Amber Rudd zurückgetreten ist, Die US-Ausgaben für den privaten Konsum (PCE), das Lieblingsmaß der Fed für die Inflation, die um 13:30 BST veröffentlicht werden, könnten das Pfund weiter aus der Bahn werfen.

US PCE vor geschäftiger Woche für den Dollar im Fokus

Nach einer guten letzten Woche für den Dollar gibt es so einige Dinge diese Woche, die dazu führen werden, dass die Händler sich weiter auf den Dollar konzentrieren. Zuerst dürfte der heute veröffentlichte Kern-PCE im März mit 1,9% näher an das Ziel der Fed bei 2% gekommen sein, von 1,6% im Februar. Diese Zahl kommt vor der Zinsentscheidung der Fed und den US-amerikanischen NFP später diese Woche.


Zunehmende Differenz bei den US-amerikanischen und deutschen Renditen führt zu Druck für den EUR/USD

Der EUR/USD startete ruhig in die neue Woche und setzt nach der asiatischen Sitzung seine Konsolidierung fort. Die Eurohändler freuen sich auf neue Impulse von den deutschen Inflationszahlen nur kurz vor den US-amerikanischen PCE-Zahlen, was bedeutet, dass der EUR/USD gegen 13:00/13:00 BST eine erhöhte Volatilität erfahren könnte.

Den Druck auf den EUR/USD erhöht auch der weiter werdende Spread zwischen den US-amerikanischen und deutschen Renditen der zehnjährigen Papiere, die ihren höchsten Wert seit 1989 erreicht haben, da sich die Politik der Zentralbanken unterscheidet und Inflationserwartungen unterschiedlich sind. Starke US-Zahlen und eine restriktiv klingende Fed könnten den Renditespread weiter verstärken und das Paar unter Druck setzen.

EUR/USD:

Ein Test der 1,2160 USD könnte nach oben anstehen; Unterstützung ist bei 1,21 USD vor 1,2060 USD und 1,2120 USD zu sehen.

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