Gold: Kein Grund zur Panik

GKFX: Der Glanz ist in den letzten Tagen etwas verblasst. Aus charttechnischer Sicht ist allerdings noch alles beim Alten.

Nach dem Sprung über die Widerstandszone bei 1.295 US-Dollar bewegte sich der Goldpreis  stark nach oben. In der Spitze erreichte der Kurs das Niveau von 1.357. Anschließend war aber Schluss mit lustig.

Die Spekulanten nahmen ihre Gewinne mit und ließen den Preis unter die 1.300 abrutschen. Die Chance ist oberhalb von 1.295 gegeben wieder nachhaltig nach oben zu drehen.

Im Falle anhaltender Kurschwäche hätte das Edelmetall noch Spielraum bis 1.205 Dollar. Sollte es zu Abgaben unter 1.205 kommen, so wäre das Aufwärtsszenario auf Tag hinfällig.

Auf Stunde ist das Bild abwärtsgerichtet. Der sichere Hafen scheint den Kampf um die 1.300-Dollar-Marke verloren zu haben und orientiert sich gen Süden. Die Shorties haben momentan die Zügel fest in der Hand und somit das Tief bei 1.288 fest im Visier.

Gelingt es den Bären auf Schlusskursbasis den Preis unter die 1.288 zu bugsieren, so kann ein beschleunigter Abverkauf durchaus möglich sein. Ein Überschreiten des Hochs bei 1.313 wäre bullisch zu werten.

Sollten sich die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA weiter zuspitzen, könnte sich das positiv auf den Goldpreis auswirken. Unsicherheit bei den Anlegern – das Geld wird im sicheren Hafen geparkt.

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