Gold schon bald am Scheideweg

Bernstein BankDer Dollar schwächelt, ein traditionell gutes Umfeld für den Goldpreis, der sich in Zeiten der Dollarschwäche tendenziell freundlicher entwickelt. Neben den Verbalattacken und Tweets des US-Präsidenten– der versucht den Dollar schwach zu reden – hilft auch der eskalierende Handelskrieg zwischen den USA und China, dass Gold derzeit wieder in Mode zu kommen scheint.

Charttechnisch robbt sich der Goldpreis in Richtung seiner Hochs auf den Jahren 2016 und 2017, die man grob im Kursbereich zwischen 1.360 und 1.375 USD verorten kann. Ein Break dieser harten Widerstände könnte den Goldpreis wieder über die 1.400 USD Marke befördern. Aber die Vergangenheit zeigt, dass für solche – strategischen – Ausbrüche der Markt einen fundamentalen Katalysator braucht.

Viel wird vom weiteren Verlauf der US-Geldpolitik abhängen. Mehr als die Hälfte der Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der US-Fed erwarten vier Zinserhöhungen im Jahr 2018. Das könnte wiederum den Dollar stützen, der, wenn man den Dollar-Index betrachtet, ohnehin mittel- bis langfristig überverkauft erscheint.

Hinzu kommen die unter den Erwartungen liegenden Inflationszahlen aus Großbritannien und der EU, die sich zumindest den Realzins (Nominalzins abzgl. Inflationsrate) nicht drücken. Zumindest derzeit sieht es so aus, als ob die Goldbullen ihren Fokus zu sehr auf die Tweets des US-Präsidenten, als auf die harten Fakten der Geldpolitik richten.

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