Handelsoptimismus hebt Aktien; rauer Handelsverlauf an der Wall Street

London Capital GroupWährend einer rauen Sitzung an der Wall Street verlor der Dow mehr als 600 Punkte. Der massive Ausverkauf des Marktes wurde von Apple und Goldman Sachs angeführt. Sorgen über den Welthandel sowie ein stärkerer Dollar verunsicherten die Anleger. Der starke Ausverkauf führte zu einem schwachen Start in Asien.

Die asiatischen Aktien haben jedoch seither ihre Verluste wieder aufholen können, nachdem Optimismus über den US-amerikanischen und chinesischen Handel und Hoffnungen auf eine Deeskalation der Handelsbeziehungen zwischen den beiden Mächten vor dem G20-Gipfel Ende dieses Monats aufgekommen waren.

Die verbesserte Stimmung an den Märkten, die auf den Optimismus der Handelsgespräche zurückzuführen ist, führt zu grünen Notierungen der europäischen Futures vor der heutigen Eröffnung.


Pfund steigt nach wilder Fahrt an
Nach einigen heftigen Ausschlägen in der vorangegangenen Sitzung, in der das Pfund gegenüber dem Dollar 0,65 % verlor, sehen die Pfundhändler einem weiteren potenziell volatilen Tag entgegen. Unterdessen besteht Theresa May darauf, dass die Brexit-Gespräche in der “Endphase” sind und sie erwartet noch immer, dass sie aus ihrem Kabinett und dem Parlament als Gewinnerin hervorgehen wird, was möglicherweise jeden Deal auf seinem Weg ausstoppen könnte. Diese Befürchtungen spiegeln sich im Preis für das Pfund Sterling wider, der in den letzten vier Sitzungen um über 2% nachgab.

Obwohl der Brexit im Mittelpunkt steht, werden die Investoren dennoch einen Blick auf die britischen Arbeitsmarktdaten werfen, was eine willkommene Ablenkung darstellt. Das Pfund handelt in Erwartung starker Arbeitsmarktdaten im Frühhandel 0,2% höher.

Lohndaten des Vereinigten Königreichs
Es wird erwartet, dass die Arbeitslosigkeit auf den derzeitigen Tiefstständen der letzten zehn Jahre von nur 4% verharren wird. Nach Ansicht des Marktes liegt im Vereinigten Königreich Vollbeschäftigung vor. Eine leichte Veränderung nach oben oder unten wird kaum einen großen Einfluss auf den Wert des Pfunds haben. Daher werden sich die Händler wieder auf die Einkommensdaten konzentrieren. Der durchschnittliche Wochenverdienst soll in den drei Monaten bis September auf 3% steigen, ein deutlicher Anstieg von 2,7% gegenüber dem Vormonat.

Der Wochenverdienst ohne Bonus wird voraussichtlich konstant bei 3,1% bleiben. Das stärkste Wachstumstempo seit einem Jahrzehnt.

Ein Lohnwachstum von 3% und eine Inflation von 2,4% wären ein Gewinn für den britischen Verbraucher und damit für die britische Wirtschaft. Dies ist ein Ergebnis, das das Pfund stärken könnte. Es wird jedoch erwartet, dass jede Reaktion kurzlebig ist und der Fokus schnell wieder auf den Brexit zurückkehrt.

Konjunkturdaten für Italien und die Eurozone
Die Sorgen, dass Italien wegen seiner Ausgabenpolitik in einen Streit mit Brüssel gerät, die Besorgnis über einen No-Deal beim Brexit und ein anziehender Dollar ließen den Euro in der vorangegangenen Sitzung auf neue Jahrestiefstände sinken. Da die ZEW-Konjunkturdaten auf einen weiteren Stimmungsrückgang hindeuten, erscheint es zweifelhaft, ob der Euro in der heutigen Sitzung eine solidere Basis finden wird.


 

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