HypoVereinsbank onemarkets: Asien und Deutscher Maschinenbau boomen

Die Zeichen stehen auf "Jahresendrallye". Der DAX schickt sich erneut an, den Widerstand bei 7.478,53 Punkten zu überwinden. Der MDAX nimmt Anlauf zu einem neuen Rekord und der TecDAX schaffte vergangene Woche den Ausbruch über die Widerstandsmarke von 730,91 Punkte.

Zumindest aus technischer Sicht ist der Weg beim TecDAX nun frei bis 912,12 Punkte. Der Aufschwung an den Börsen erfasste auch den EURO STOXX 50 Index. Inzwischen notiert das Barometer erneut am oberen Ende des seit Mitte September gebildeten Seitwärtstrends. Gelingt der Ausbruch über 2.600 Punkte, hat der Index aus technischer Sicht weiteres Potenzial bis 2.800 Punkte. Läßt die Aufwärtsdynamik hingegen nach, droht erneut eine Korrektur auf die Unterstützungslinie bei 2.400 Punkten.

Die US-amerikanischen Indizes S&P 500 und NASDAQ-100 zeigen aktuell ebenfalls starkes Aufwärtsmomentum. Anleger sollten beim S&P 500 die Hürde bei 1.434,27 Punkten im Auge behalten. Ein Sprung über diese Marke würde ein weiteres Kaufsignal auslösen. Der NASDAQ-100 notiert bereits im Bereich der Widerstandsmarke von 2.701,91 Punkten. Anleger sollten auch hier den Ausbruch über diese Marke abwarten, ehe sie einstiegen. Bei beiden amerikanischen Indizes ist nach dem dynamischen Aufstieg jedoch mit einer kurzen Konsolidierung zu rechnen.

Thailand mit neuem Allzeithoch 
Der österreichische ATX Index schraubte sich in der zurückliegenden Woche über die Widerstandsmarke bei 2.266,69 Punkten. Kann sich der Index in den kommenden Tagen oberhalb dieser Marke halten, stehen die Chancen auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends gut. Kritisch wird es erst bei Unterschreiten der Unterstützung bei 2.152,96 Punkten.

Außerordentlich starkes Aufwärtsmomentum zeigen derzeit der DBIX Deutsche Börse India Index (Net-TR) EUR und der thailändische SET 50 Index. Das thailändische Barometer markiert inzwischen ein neues Allzeithoch. Entgegen des allgemeinen Trends gaben der DAXglobal Russia EUR (NR) und der griechische FTSE/Athens Stock Exchange 20 Index in der vergangenen Woche erneut nach. Hier sollten Anleger eine Stabilisierung abwarten.

Unter den Sektorindizes zeigen derzeit Immobilienaktien wie der österreichische Immobilien-ATX, der DAXglobal China Real Estate (TR) EUR, der F.A.Z. Bau und Immobilien-Index (FAZ) sowie der EURO STOXX Real Estate (Return-) Index starkes Aufwärtsmomentum. Nach dem deutlichen Rückgang in der Vorwoche konnte im Beobachtungszeitraum vom 26.11. bis 30.11.2012 der Solactive BRIC E-Commerce ebenfalls deutlich zulegen.

Hält das Aufwärtsmomentum an, könnte in den nächsten Tagen ein Anlauf auf die Hürde bei 99,35 Punkten erfolgen. Der Rückgang des Goldpreises brachte die Aktienbarometer NYSE Arca Gold BUGS (Price-) Index und NYSE Arca Junior Gold BUGS (Price-) Index zuletzt unter Druck. 

Deutscher Maschinenbau in Schwung  
Seit einigen Wochen kursieren Meldungen, wonach die Industrieproduktion in Deutschland nachläßt und die Auftragseingänge abnehmen. Der ifo-Index zeigte allerdings, dass die Unternehmer auf Sicht der kommenden Monate durchaus wieder optimistisch sind.

Marktteilnehmer haben darauf entsprechend reagiert. Der Solactive Deutscher Maschinenbau Performance-Index konnte in der vergangenen Woche den Widerstand bei 99,24 Punkten überwinden. Aus technischer Sicht könnte der Index mittelfristig den Höchststand bei 107,94 Punkten aus dem vergangenen Jahr anpeilen. Dreht die Stimmung an den Aktienmärkten allerdings, könnte der Solactive Deutscher Maschinenbau Performance-Index ebenfalls unter Druck kommen.

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Quelle: UniCredit Bank AG – Onemarkets

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