Rohstoffmärkte: Energie, Edelmetalle, Industriemetalle und Agrar – ein Fest!

Viele Anleger, die in den vergangenen Jahren in Rohstoffe investiert haben, haben die gleichen Gefühle gehabt, wie so mancher Anleger in Zeiten des Neuen Marktes. Erst zum Himmel hoch jauchzend und dann etwaig zu Tode betrübt. Beispiel: Rohöl – hier ging es erst fulminant nach oben bis auf Kurse von beinahe 150 US-Dollar das Barrel. Zu Zeiten der Weltfinanzkrise jedoch fiel das schwarze Gold immer weiter und konnte sich scheinbar gar nicht mehr preislich betrachtet fangen. Doch alles hat ein Ende und die goldene Regel des Investierens lautet nicht erst seit Kostolany: Kaufe zu niedrigen Kursen und verkaufe zu hohen Kursen. Klingt einfach, ist es auch. Man darf eben einfach sprichwörtlich nicht die “Hosen voll haben”. Wenn jeder schreit, jeder schreibt, es könne und müsste jetzt doch noch ganz fürchterlich an den weltweiten Rohstoffmärkten krachen, so ist dies reine Panikmache und es gehört seit jeher zum Spiel an den Börsen dazu. Ob das nun Aktienbörsen sind, Anleihemärkte, Rohstoffmärkte oder eben noch der Devisenmarkt – alle Märkte haben eines gemeinsam – sie belohnen denjenigen, der mutig gegen den Strom schwimmt!

WTI und Brent auf ansprechenden Niveaus

Es ist etwas ruppiger geworden an den Rohstoffmärkten. Obendrein gesellen sich die herrlich großen Summen mit an den Rohstoffmärkten dazu, die so freigiebig von Ben Bernanke verteilt wurden. Bernankes billiges Geld sucht sich eben auch noch weitere Anlageklassen. Die Rohstoffmärkte bieten derzeit für viele Anleger eine ansprechendes Chance/Risikoverhältnis. Vor allem der Agrarrohstoff-Sektor ist ordentlich im Anlegerinteresse im Anlagejahr 2010. Denken Sie allein an Baumwolle, Kaffee oder vor allem auch an Mais und Weizen – die Medien bauschten diese Themen zusätzlich auf und trugen zum weiteren Hype dieser “soft commodities” bei. Und ganz ehrlich: Glauben Sie, dass sich z.B. Öl (ob WTI oder Brent) über den Winter unterhalb der 100-US-Dollar-Marke hält?

Wo liegen die Chancen?

Jeder will immer wissen wohin die Reise in seinen begehrten Anlageklassen geht. Ganz einfach: Ein Paradeweg bzw. die Kristallkugel gibt es natürlich nicht!Wer informiert werden will oder eben einen Einstieg oder Ausstieg in einem Rohstoff für sich persönlich erhalten will, der kann immer noch den Rohstoff-Alarm bestellen!

Was man jedoch mit Sicherheit sagen kann: Wir werden nicht weniger Menschen, wir werden gemäß der Aussagen der weltweit führenden Banken, Wirtschaftsforschungsinstitute und Experten weiter in den wichtigsten Volkswirtschaften wachsen. Demnach werden wir weiter konsumieren und auch weiter Nahrung und Energie benötigen. Wir werden folglich weiter Rohstoffe benötigen und demnach auch weiter die Nachfrage in einem knappen Markt anfachen. Obendrein verlangen eine Menge von neuen Konsumenten nach Rohstoffen, die dies über Jahrzehnte in diesem Ausmaß nie taten (Chinesen und Inder z.B.!!). Und wir werden weiter Überhitzungserscheinungen in einigen Agrarrohstoffen registrieren, die dann wieder die Gutmenschen dazu aufrufen von einer Lebensmittelkrise zu sprechen und niedrigere Preise fordern. Die Chancen in den kommenden Jahren werden jedoch besonders in diesen Agrarrohstoffen liegen. Betrachten Sie Zucker oder etwa Reis. Für einen langfristigen Investor kann nichts besseres passieren als eine übertriebene Abwärtsbewegung und damit günstige Einstiegspreise für eine Long-Position. Bei Zucker ist der Dampfer schon ein wenig vom Hafen entfernt – hier erscheint dem klugen Anleger das Chance/Risiko-Profil nicht mehr ganz hervorragend. Bei Reis z.B. ist der Kurs noch nicht davongelaufen, hier geht es auch etwas gemächlicher zu – mit leichten oder teils stärkeren Rücksetzern, die immer wieder dazu einluden erneut eine Long-Position eingehn zu können.

Reis, Mais, Weizen, Kaffee und der Rest der Familie

Die Agrarrohstoffe haben im Gegenteil zu den weiteren Rohstoffen noch einen weiteren Faktor, der in die Kurse mit in die Bewertung geht – das Wetter bzw. das Unwetter. So schlimm es für den Gutmenschen auch klingen mag, aber des einen Freud war schon immer des anderen Leid – wir werden hier die Welt nicht ändern können. Denken wir an die Unwetter und Fluten in Pakistan, die Torfbrände in Russland, den Taifun auf den Philippinen und weiter und weiter – die jeweiligen Ereignisse wurden blitzschnell in die jeweiligen Rohstoffe eingepreist. Vor allem mal ganz ehrlich, sie gaben den meisten Tradern die Gelegenheiten herrliche Short-Positionen bei Weizen, Reis und Mais in den Markt zu stellen.

Wer nicht einzel will, der streut!

Anleger, denen die Auslese zu anstrengend ist, finden in einem Index ihren besten Freund. Hier kann der Anleger mittlerweile auch aus einer Fülle von Produkten wählen. Einer der alten Bekannten ist z.B. der Reuters/Jefferies CRB Index. Es ist der älteste Rohstoffindex, der 1957 erstmals berechnet wurde. Nach vielen Änderungen in der Zusammensetzung und in den Regelungen des Index selbst, finden sich heute 19 Rohstoff-Futures, die alle “nah” sind und dementsprechend auch regelmäßig gerollt werden. Der Index macht somit alle Bewegungen dieser abzubildenden Kontrakte mit. Die genauen Gewichtungen des Index entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Ihnen zur Verfügung gestellten Prospekt. Prospekte werden Ihnen direkt über den Broker meist schon als Download vorbereitet.

Reuters/Jefferies CRB Index im Wochenchart mit RSI, MACD und PivotsKlicken Sie hier, um eine grafische Darstellung zu erhalten:

Reuters/Jefferies CRB Index im Wochenchart mit RSI, MACD und Pivots

Was sagt die Charttechnik?

Zum Zeitpunkt der Analyse notiert der Reuters/Jefferies CRB Index bei 316,09 Punkten im Wochenchart.

Der Reuters/Jefferies CRB Index generiert einen RSI-Wert von 70,2432 im Wochenchart und befindet sich leicht im überkauften Bereich.

Für den Freitag als Handelstag generiert der Reuters/Jefferies CRB Index folgende Unterstützungen und Widerstände:

S1/S2/S3 305,90/295,64/290,44 und Widerstände R1/R2/R3 321,36/326,56/336,82

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