Was wäre, wenn…?

Bernstein Bank: In den Industrieländern ist die Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Das bedeutet, dass sich auch der Anlagehorizont drastisch verändert hat. Dies könnte die Logik des US-Aktienmarktes grundlegend verändern.

S&P 500

S&P 500

Wie hat das früher funktioniert? Damals, als Warren Buffett sein erstes Geld an der Börse verdiente?

Ein junger Mann geht zur Universität, erwirbt Wissen, nimmt eine Stelle an und entwickelt sich beruflich weiter. Im Alter von 30 Jahren hatte er die Möglichkeit zu investieren. Und der Anlagehorizont war 30 Jahre, um mit 60 in Rente zu gehen und die Früchte der Investition zu genießen. Das Problem ist, dass nicht viele Anleger 60 Jahre alt werden.

Heute sind die Dinge anders. Dank der Technologie sind die Kosten für den Markteintritt drastisch gesunken + die Provisionen sind gesunken + der Kauf von Aktien oder CFDs auf diese ist eine einfache Angelegenheit geworden.

Praktisch jeder Universitäts- oder Hochschulstudent kann im Alter von 20 Jahren mit langfristigen Investitionen beginnen. Allerdings wird eine solche Person bis etwa 70-80 Jahre arbeiten. Und lebt bis 90. Mit anderen Worten: Ihr Anlagehorizont wächst von 30 auf mindestens 50 Jahre.

Und das ist ein entscheidender Unterschied zu dem, was im letzten Jahrhundert war.

Die Kosten eines Fehlers sind nicht mehr so hoch wie früher. Wenn der Aktienmarkt sinkt, hat der langfristige Anleger viel mehr Zeit zur Verfügung. Man kann bei Kurseinbrüchen nachkaufen und warten, bis der Markt neue Höchststände erreicht.

 


 

Und das führt zu einem neuen Paradigma. Einbrüche auf dem Aktienmarkt werden immer schneller wieder aufgeholt. Schließlich ist jeder Einstiegskurs gut, denn wir haben noch Jahrzehnte des Investierens vor uns. Wenn er ein paar Prozent niedriger ist als vor einer Woche, ist das bereits ein guter Einstiegspunkt.

Das neue Paradigma könnte bedeuten, dass wir in ein paar Jahren überhaupt keine Korrektur am US-Aktienmarkt mehr erleben werden. Und es wird nur möglich sein, ihn für eine sehr kurze Zeit nach unten zu bewegen. Und zwar durch etwas Außergewöhnliches (das Beispiel der Coronavirus-Epidemie).

Disclaimer & Risikohinweis

81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere Trading News Weitere Trading News