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Scalping

Scalper nutzen die Handelsstrategie der massenhaften Trades, oft hunderte Ein- und Ausstiege pro Tag - meist sogar immer im gleichen Währungspaar.

Das Währungspaar ist meist eines der Majors, da es hohe Liquidität haben muss und relativ enge Spreads. Auf diese Weise erlangen sie, mit einem strikten Risiko-Management verbunden, erstaunliche Gewinne.

Scalp Trading: Die Masse macht´s

Bei jedem Trade oft nur 2-3 Pips herausschälend (to scalp - schälen/ausschneiden), bringen die Trader mit der Scalping-Handelsstrategie bemerkenswerte Tagesgewinne zustande.

Durch die vielen Trades, die mit höheren Volumina gefahren werden, machen sich schon kleine Preisänderungen bemerkbar.

Das ganze funktioniert in einem ruhigen Markt besser, da der Scalper dann nicht einen so hohen Nachteil wegen Langsamkeit, mangelnder Information und Mangel an Kapital gegenüber den Kontrahenten (z.B. große Banken) verspürt.

Bei volatilen Märkten oder um News herum lehnen sich Scalper dann zurück und warten, bis sich der Markt wieder beruhigt hat.

Speziell MarketMaker sind oft nicht gut auf Scalper zu sprechen, weil sie oft schon aus der Position aussteigen, bevor der Dealing Desk überhaupt die Zeit findet, angemessen zu handeln und ihre Order (oft zum Vorteil des Brokers) auszuführen. Scalping-Positionen vernichten demnach stetig mögliche oder tatsächliche Maklergewinne.

Beim Scalping wird folglich dem Broker das Fell über die Ohren gezogen (passend zum Begriff "to scalp").

Professionelle Scalper umgehen den Konflikt mit dem MarketMaker-Broker, indem sie über einen ECN-Broker (Electronic Communication Network) direkt am Interbankenmarkt handeln. Diese Broker operieren ohne Dealing-Desk und ermöglichen den Tradern direkt miteinander Handel zu treiben.

Dieser Schritt muss sich für den Profi-Scalper jedoch lohnen, da er beim ECN-Broker Handelskommission für jeden einzelnen Trade zahlt. Das zehrt dann wieder am möglichen Gewinn des Scalpers.

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