Märkte zeigen Anzeichen von Vorsicht vor Fed

London Capital GroupDie Wall Street zeigte zum ersten Mal seit drei Tagen wieder Zeichen von Leben. Die drei wichtigsten Indizes schlossen im positiven Bereich, wenn auch nahe an den Tiefstständen des Tages. Die asiatischen Märkte zeigten eine gemischte Performance, wobei die Händler mit Spannung auf die Fed warten. Nicht einmal die Nachricht von einem Treffen zwischen den USA und China im Januar löste eine große Reaktion aus.

Alle Augen sind auf die Federal Reserve gerichtet, die ihre geldpolitische Entscheidung um 14.00 Uhr E.T. verkündet. Der Markt bewertet eine Zinsanhebung der Fed mit einer Wahrscheinlichkeit von 72,3%. Dies wäre die vierte Zinserhöhung für 2018. Die eigentliche Sorge des Marktes ist jedoch, was als nächstes kommt.

Nachdem die Ängste über die Gesundheit der Weltwirtschaft zunehmen, glauben die Märkte einfach nicht daran, dass die US-Wirtschaft höhere Zinsen verkraften kann.

 

 

Die Händler werden bei dem Fed-Statement auf gemäßigte Zeichen achten, wie das Wegfallen der Formulierung “weitere allmähliche Zinserhöhungen” und eine Abschwächung der Dot Plots von drei auf höchstens zwei. Kurz gesagt, wenn die Fed heute eine Anhebung vornehmen muss und es ihr vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen Stärke schwer fällt, weitere Nicht-Erhöhungen zu rechtfertigen, dann wird es eine gemäßigte Anhebung sein, um ein erneutes Absacken der US-Aktienmärkte zu verhindern.

Der Dollar hat im Laufe der Woche in Erwartung eines gemäßigten Zinsschritts an Wert verloren.

 

Das Öl stabilisiert sich nach einem Ausverkauf von 5%
Der große Ausverkauf beim Öl in der vorangegangenen Sitzung wird auch den Ausblick der Fed belasten. Das Öl ist am Mittwoch um über 5% gesunken. Sinkende Ölpreise bauen einen deflationären Druck auf.

Wenn der Rückgang des Ölpreises in nur 3 Monaten 40% ausmacht, wird der deflationäre Druck erheblich sein.

 

 

Das Öl war am Mittwoch im frühen Handel mit 0,5% leicht höher und bewegte sich um 56,50 USD.

Die anhaltenden Sorgen um ein Überangebot und die sich abschwächende Weltwirtschaft, die die Nachfrage trifft, haben die Stimmung stark belastet.

Der Ölpreis zeigt Anzeichen einer Stabilisierung, aber wir erwarten keine ernsthafte optimistische Bewegung.

 

Zieht britisches CPI das Pfund nach unten?
Das Pfund war fester gegenüber dem schwächeren Dollar, aber schwächer gegenüber dem Euro. Zwischen den Brexit-Schlagzeilen haben die Pfund-Anleger die Inflationsdaten des Vereinigten Königreichs im Auge. Es wird erwartet, dass der CPI im November von 2,4% auf 2,3% sinken wird. Die Kerninflation dürfte von 1,9% auf 1,8% sinken.

Eine schwächere Inflation wäre eine willkommene Nachricht für den bedrängten britischen Verbraucher.

Die BoE wird es jedoch nicht eilig haben, bei der sinkenden Inflation über Zinsanhebungen nachzudenken.

Dies könnte das Pfund nach unten ziehen.

 

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