Stada IPO – Alles, Was Sie zu einem möglichen Börsengang wissen müssen
IG: Der deutsche Arzneimittelhersteller Stada könnte bereits nach dem Sommer auf das Börsenparkett zurückkehren.
Erhalten Sie im Folgenden alle Informationen zu einem möglichen Comeback.
Wann könnte Stada zurück an die Börse gehen?
Sollte es kein ausreichend hohes Angebot für den Verkauf geben, solle alternativ auf einen Börsengang in Frankfurt am Main hingearbeitet werden, hieß es.
Stada wurde im Jahr 2017 durch die Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven für 5,3 Milliarden Euro übernommen und von der Börse genommen worden.
Seit Oktober 1997 war das Unternehmen an der Börse gelistet.
Wie hoch könnte Stada bewertet werden?
Aktuell seien derzeit die Beteiligungsgesellschaften CVC, KKR und Clayton Dubilier & Rice (CD&R) die am größten interessierten Bieter, heißt es.
Insidern zufolge würden Bain Capital und Cinven auf eine Bewertung von bis zu zehn Milliarden Euro hoffen.
Den Insidern zufolge habe das Stada-Management im April Gespräche mit Investoren gestartet.
Noch vor dem Sommer sollen entsprechende Gebote eingeholt und eine Entscheidung getroffen werden.
Wozu sollen die liquiden Mittel aus dem Börsengang genutzt werden?
Laut Angaben des Handelsblatts könnten bei einem Börsengang möglicherweise Stada-Wertpapiere in Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro verkauft werden, um den Schuldenabbau voranzutreiben und den Verschuldungsgrad auf das Dreifache des Ebidtda zu senken, hieß es.
Bereits im Oktober 2023 berichtete das Handelsblatt, dass die Vorbereitungen für einen Verkauf oder Börsengang des Unternehmens konkreter würden.
Damals hieß es, dass die Eigentümer Bain Capital und Cinven auch die Banken mandatiert hätten, um den Verkauf der Anteile bzw. bei einem Börsengang helfen sollten.
Neben JPMorgan, Morgan Stanley und Jefferies war auch von Rothschild die Rede.
„Ob und wann Stada verkauft wird, ist ausschließlich die Entscheidung unserer Eigentümer Bain Capital und Cinven“, sagte Stada-Chef Goldschmidt im August 2023 gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.
Unternehmensprofil Stada
Der Unternehmenssitz ist in Bad Vilbel bei Frankfurt am Main.
Bekannt ist Stada durch Sonnenmilch nebst Erkältungsmedikamente und bezeichnet sich selbst als führender Hersteller für hochwertige Arzneimittel.
Neben Generika, Spezialpharmazeutika bietet das Unternehmen verschreibungsfreie Consumer Healthcare Produkte an.
In rund 115 Ländern vertreibt das Unternehmen seine Produkte.
Per Ende Dezember 2023 beschäftige Stada weltweit 11.466 Mitarbeiter.
Im letzten Jahr konnte der Konzern seinen Umsatz um 14 Prozent auf 3,73 Milliarden Euro steigern.
Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) stieg um 19 Prozent auf 802 Millionen Euro.
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