Jetzt Derivate im Scalable Broker handeln

Scalable Broker: Scalable Capital erweitert sein Broker-Angebot um Derivate. Mit unseren Emittenten-Partnern HSBC und HypoVereinsbank onemarkets ist es nun möglich, beispielsweise Optionsscheine, Knock-Outs und Faktor-Zertifikate zu kaufen. Als dritter Partner wird Goldman Sachs in Kürze hinzukommen.

Wenn die Aktienmärkte in einem Seitwärtstrend dahingleiten oder sinken, wird es für Anleger schwieriger, Rendite zu erzielen. Dafür gibt es am Finanzmarkt Lösungen: Derivate. Scalable Capital erweitert sein Anlageuniversum um Derivate, damit Broker-Kunden noch flexibler handeln können.

Zu rund 10.000 Aktien, ETFs, Krypto-ETPs und Fonds kommen nun mehr als 300.000 Derivate neu hinzu – im „PRIME Broker“ Gebührenmodell bei gleichbleibend günstiger Trading-Flatrate ab 2,99 Euro im Monat bei Einzeltrades.

Anleger können nach einer Geeignetheitsprüfung ab einer Ordersumme von 250 Euro pro Trade Derivate handeln.

 

Von defensiv mit Kapitalschutz bis offensiv mit Knock-Out

Derivate – strukturierte Wertpapiere im Überblick

Quelle: Deutscher Derivate Verband

Quelle: Deutscher Derivate Verband

 

Die Derivate-Welt lässt sich grob in Anlage- und Hebelprodukte einteilen. Zu den Anlagezertifikaten gehören zum Beispiel Partizipations-, Bonus-, Outperformance-, Discount-, Kapitalschutz- und Express-Zertifikate sowie Aktienanleihen.

Zu den Hebelprodukten zählen neben Optionsscheinen auch Knock-Out-Produkte.

Wofür sind diese Finanzinstrumente geeignet?

 


 

Mit Derivaten auf Kursbewegungen setzen

Derivate bieten Anlegern allgemein die Möglichkeit von Kursbewegungen einer Aktie, eines Index oder eines anderen Basiswerts zu profitieren.

Dabei können sie nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende oder seitwärts laufende Kurse des Basiswerts spekulieren. Sie setzen beispielsweise darauf, dass der Deutsche Aktienindex (DAX) in sechs Monaten höher steht als beim Kauf.

Ebenso können Anleger sich mit Hilfe von Derivaten gegen fallende Kurse eines Basiswerts absichern.

Derivate dienen also nicht nur zur Spekulation. Manche Produkte sind jedoch mit hohen Risiken verbunden.

Bei welchen Derivaten sind die Risiken und Chancen besonders groß?

 

Derivate: Investieren mit Hebelwirkung

Ein typisches Merkmal von Derivaten wie Optionsscheinen, Knock-out-Produkten sowie Faktor-Zertifikaten ist eine Hebelwirkung. Mit dieser ist es möglich, bereits mit geringem Geldeinsatz überproportional von den Kursbewegungen der Basiswerte zu profitieren.

Aufgrund der Hebelwirkung sind allerdings hohe Verluste möglich. Im schlimmsten Fall kann es zum Totalverlust kommen.

 

Knock-Outs liegen vorn

Anteil der Börsenumsätze nach Produktkategorien

Quelle: Deutscher Derivate Verband, Mai 2021

Quelle: Deutscher Derivate Verband, Mai 2021

 

Optionsscheine gelten als Klassiker der Hebelprodukte. Knock-Outs sind trotz ihres hohen Risikos aktuell am beliebtesten. Privatanleger haben mit Knock-Outs nämlich die Möglichkeit, transparent mit einem Hebel am Kursverlauf zu partizipieren.

Knock-Outs verfallen jedoch, wenn eine Knock-Out-Schwelle vom Basiswert berührt oder durchbrochen wird.

Tendenziell weisen Optionsscheine und Knock-Outs ein höheres Totalverlustrisiko auf als Faktor-Zertifikate, da letztere eine unbegrenzte Laufzeit haben und keine Knock-Out-Schwelle, bei der der Kapitaleinsatz verloren geht.

Es gibt allerdings auch konservativere Derivate.

 


 

Discount-Zertifikate: Rendite in Seitwärtsphasen

Zu den bekanntesten Arten von Derivaten ohne Hebel gehören Bonus- und Discount-Zertifikate. Letztere ermöglichen es Anlegern mit einem Preisabschlag von Basiswerten in einer Seitwärtsphase Gewinne zu erzielen.

Discount-Zertifikate weisen grundsätzlich ein geringeres Risiko auf als Aktien. Im Gegenzug verzichten Anleger aber ab einem bestimmten, vorab festgelegten Kurs auf darüber hinausgehende Kursgewinne.

Anleger profitieren also, wenn der Kurs des Basiswertes auf der Stelle tritt oder nur leicht steigt. Der Höchstbetrag für Gewinne entspricht einem bestimmten Kurs des Basiswerts, dem Cap.

Je niedriger das Cap ist, desto höher der Discount. Je höher das Cap ist, desto höher ist der maximal mögliche Gewinn.

 

Fazit:

Derivate sind eher etwas für erfahrene Anleger, da je nach Art und Ausgestaltung des Produkts hohe Verluste binnen kurzer Zeit möglich sind. Diese können durch unvorhersehbare Marktschwankungen eintreten.

Anders als bei Aktien haben Anleger zudem keine Teilhabe am Unternehmen.

Allerdings bieten einige Derivate, wie bereits erwähnt, die Möglichkeit, auch bei fallenden Kursen Rendite zu erzielen und mit geringem Kapitaleinsatz über Hebel hohe Gewinne zu erzielen.

Disclaimer & Risikohinweis

Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Weder vergangene Wertentwicklungen noch Prognosen haben eine verlässliche Aussagekraft über zukünftige Wertentwicklungen. Wir erbringen keine Anlage-, Rechts- und/oder Steuerberatung. Sollte diese Website Informationen über den Kapitalmarkt, Finanzinstrumente und/oder sonstige für die Kapitalanlage relevante Themen enthalten, so dienen diese Informationen ausschließlich der allgemeinen Erläuterung der von Unternehmen unserer Unternehmensgruppe erbrachten Vermögensverwaltungsdienstleistungen

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