Notenbanken dominieren Märkte, Ölpreise sinken, Euro-Dollar im Fokus
Das Ergebnis – um im fußballerischen Jargon zu bleiben – ist nach weitverbreiteter Meinung der Politikexperten eher 1:0 für den Iran als für die USA ausgefallen.
Für die nervösen Anleger, die von Lieferkettenund Benzinpreissteigerungen geschädigten Unternehmen sowie die von Inflation gestressten Verbraucher dürfte die Beurteilung des ausgehandelten Rahmenabkommens eher eine untergeordnete Rolle spielen.
Hauptsache, der Ölpreis ist wieder deutlich niedriger.
Mit rund 80 US-Dollar pro Fass notierte die Sorte Brent auf dem tiefsten Stand seit Anfang März.
Zur Erinnerung:
Vor Kriegsbeginn lag das Niveau im Bereich von 60 bis 70 US-Dollar.
Auch die Notenbanken dürften aufatmen, denn es besteht nun die Chance, dass sich die Lage an der Inflationsfront wieder normalisiert.
Seit der Zinsanhebung der EZB haben weitere wichtige Notenbanken getagt.
Lediglich die Bank of Japan hat ebenfalls angehoben.
Die Schweizer Nationalbank, die Fed und die Bank of England haben dagegen das Leitzinsniveau nicht verändert.
Somit steht es 2:3, aber dies ist nur ein Zwischenstand.
Unter dem neuen Vorsitz von Kevin Warsh verzichtete die Fed bei ihrer jüngsten Sitzung auf klare Signale für die kommenden Treffen.
Rund die Hälfte rechnet für 2026 mit einer Zinserhöhung.
An den Devisenmärkten führten Veränderungen der Erwartungen zu einigen Bewegungen .
Der US-Dollar legte gegenüber dem Euro zu.
Die Lage an den Rentenmärkten entspannte sich, da der Ölpreis zurückging.
Die Aktienmärkte legten ebenfalls zu.
Allerdings kann bezüglich der Lage am Persischen Golf noch keine Entwarnung gegeben werden.
Es gibt noch viele ungeklärte Konfliktpunkte, und die Situation im Libanon ist angespannt.
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