WTI Analyse: Korrektur setzt sich weiter fort

RoboForex: Beim West Texas Intermediate setzte sich die Korrektur auch in der vergangenen Handelswoche fort. Die kurzfristige Erholung vom vergangenen Dienstag konnte daher nicht lange gehalten werden und wurde im weiteren Wochenverlauf zeitweise wieder abverkauft. Dadurch hat die Bullflag weiterhin Bestand und Anleger müssen sich weiterhin mit einer andauernden Korrektur auseinandersetzen. Ein Reguläres Ziel könnte für die kommenden Tage die 200er-EMA darstellen.

 

Übergeordnete Marktsituation WTI

Für Anleger ergibt sich auch nach der vergangenen Handelswoche bei den Ölpreisen keine veränderte Situation. Die Rally zwischen Februar und Juni 2016 wird weiterhin in Form einer bullishen Flagge auskonsolidiert. Dabei nähert sich der Barrelpreis des West Texas Intermediate weiter der 200er-EMA und lässt nachhaltige bullishe Impulse vermissen. WTI zeigt sich dabei hin und hergerissen zwischen guter Stimmung am Kapitalmarkt und schwachen Daten zu den Lagerbeständen.

 

Chart

 

In der letzten Woche teilte die EIA mit, dass die Öllagerbestände in den USA mit 2,5 Mio. Barrel weniger stark gefallen sind als es vom Markt erwartet worden ist. Außerdem legten die Benzinbestände um 1,2 Mio. Barrel zu. Dies kam aufgrund der üblich hohen Reisetätigkeit zum Unabhängigkeitstag in den USA ziemlich überraschend und sorgte damit auch für leichtere Notierungen beim Ölpreis. Außerdem drückte eine Analyse der französischen BNP Paribas auf die Stimmung. Demnach könnten die Ölpreise wegen eines zu hohen Angebots auf dem Weltmarkt und einer vergleichsweise schwachen Nachfrage wieder bis auf 40 US-Dollar zurückfallen.

 

Anziehende Lagerbestände für Benzin deuten zumindest auf eine Entwicklung in diese Richtung hin. Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch wahrscheinlich, dass der Barrelpreis von WTI die 200er-EMA (blau gestrichelt) in den kommenden Tagen ins Auge fasst. Darüber hinaus ist auch ein Test des Unterstützungsbereiches bei 42,50 USD je Barrel nicht unwahrscheinlich. Aus diesem Szenario könnte sich WTI allerdings befreien wenn der Widerstand bei 47,05 USD überwunden wird. Dann rückt ein Test der oberen Flaggenbegrenzung wieder verstärkt in den Fokus.

 

Ausblick für den WTI:

Im Stundenchart wird zwar deutlich, dass WTI im kurzfristigen Bereich eine Bodenbildung vollzogen hat, aber eine dynamische Aufwärtsbewegung bislang nicht etabliert werden konnte.

 

Chart

 

Vielmehr tut sich WTI bislang schwer den Widerstandsbereich bei 47,05 USD zu überwinden und damit einen Test der oberen Flaggenbegrenzung einzuleiten. Daher sollten Anleger diese Kursmarke auch für die kommenden Handelstage im Auge behalten. Sofern dieser Widerstand bullish aufgelöst werden kann, sollte WTI bis auf 48,15 USD ansteigen. Dort stünde an der oberen Trendlinie eine weitere Richtungsentscheidung auf der Agenda. Sollte im weiteren Verlauf allerdings die Unterstützung bei 45,50 USD nicht gehalten werden können, dürften die Kursmarken bei 44,50 USD, 43,50 USD und übergeordnet 42,50 USD in den Fokus der Anleger rücken.

 

 

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