Kaufkraft: Sommerurlaub lohnt sich in diesen 3 Ländern
Bankenverband: Wo ist ein Urlaub in diesem Sommer besonders günstig?
Um das herauszufinden, lohnt sich ein Kaufkraft-Vergleich.
Denn ein Euro ist im Ausland nicht gleich ein Euro: Je nach Land können Sie für denselben Betrag mal mehr und mal weniger Waren und Dienstleistungen kaufen – unabhängig davon, ob der Euro gesetzliches Zahlungsmittel ist oder nicht.
Je höher die Kaufkraft unseres Euros im Ausland ist, desto mehr können Sie sich vor Ort leisten.
Günstig vor Ort: Türkei, Polen, Ungarn
In der Türkei erhalten Sie für Ihr Geld mehr als doppelt so viel an Waren und Dienstleistungen wie in Deutschland, was vor allem auf den Absturz der Lira gegenüber dem Euro zurückzuführen ist.
Auch Polen ist vergleichsweise günstig: Dort bekommen Sie für einen Euro Waren und Dienstleistungen, die bei uns 1,52 Euro kosten würden.
In Ungarn sind Waren und Dienstleistungen im Vergleich dazu zwar etwas teurer, für deutsche Touristen lohnt sich eine Reise aber dennoch.
Denn hier lassen sich im Vergleich gut 40 Prozent sparen.
Aber auch ein Urlaub in den Euro-Ländern Spanien (1,24 Euro), Portugal (1,22 Euro) oder Griechenland (1,22 Euro) lohnt sich noch für den Geldbeutel.
Hier kann man immerhin noch 20 Prozent vor Ort sparen.
Ähnliches Preisniveau: Österreich, Frankreich, Italien
Ein Urlaub in Österreich (0,94 Euro), Frankreich (0,98 Euro) oder Italien (1,06 Euro) hingegen macht finanziell kaum einen Unterschied, weil in diesen Ländern ein ähnliches Preisniveau herrscht wie in Deutschland.

Teurer vor Ort: Schweden, Norwegen, Dänemark, Schweiz
Noch teurer wird ein Urlaub in Dänemark, denn hier entspricht die Kaufkraft eines Euro nur etwa 78 Cent.
Für Ihren Dänemark-Urlaub müssen Sie also gut 20 Prozent mehr an Kosten einplanen.
Am teuersten wird es in diesem Sommer in der Schweiz: Ein Euro hat hier faktisch nur einen Gegenwert von 61 Cent.
Hier zahlen Sie also vor Ort 40 Prozentmehr als bei einem Urlaub in Deutschland.
Zur Berechnung der Kaufkraft des Euro im Ausland werden die unterschiedlichen Preisniveaus in den Ländern verglichen und in den Nicht-Euro-Ländern mit dem Wechselkurs verrechnet.
Je nach Wirtschaftskraft und Lohnniveau des entsprechenden Reiselandes kommt es daher zu Unterschieden.
Das gilt auch für die Länder der Eurozone, obwohl Wechselkursschwankungen hier entfallen. Eine internationale Übersicht bietet die OECD.
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