DAX hält sich trotz Wochenendrisiko stabil – Das große technische Bild stimmt

CMC Markets: Wieder einmal stimmt morgen das britische Parlament über einen Brexit-Deal ab. Und trotz der Tatsache, dass vieles dafür spricht, dass sich Geschichte wiederholt und auch das neu verhandelte Abkommen keine Mehrheit findet, ließen sich die Anleger von dem Risiko eines schwächeren Handelsstarts am Montag an der Frankfurter Börse heute nicht aus der Ruhe bringen.

Zum einen ist da das kleine Fünkchen Hoffnung, dass Boris Johnson über Nacht aus ein paar Gegnern doch noch Freunde macht und zum anderen hat man sich an der Börse schon daran gewöhnt, auf einen Austrittstermin zuzulaufen, der dann kurz vor dem Ziel doch noch einmal verschoben wird.

Der Deutsche Aktienindex verbrachte das Börsenjahr 2019 bislang damit, die Angst vor einer Rezession, einem No-Deal-Brexit und dem Handelskrieg zu verarbeiten. Jetzt besteht endlich die Chance auf einen Ausbruch nach oben und den wollen sich die Anleger nicht von den Briten vermiesen lassen.

 

 

Technisch verlief die Phase der Stabilisierung trotz aller Widrigkeiten glimpflich. Die Charttechnik-Ampeln im großen Bild des DAX stehen mittlerweile auf grün. Und es ist gut, dass die steigenden Kurse von einer eher zurückhaltenden Stimmung begleitet werden. Das heißt letztendlich nichts anderes, als dass nur wenige Anleger schon im Markt sind. Es besteht Nachholpotenzial. Das gilt vor allem für den DAX, der bewertungstechnisch niedrig angesiedelt ist.

Mit einem durchaus positiven Start könnte die Berichtssaison in den USA weitaus besser ausfallen als befürchtet. Im letzten Quartal wurde auch ein Gewinnrückgang um 2,7 Prozent erwartet und am Ende blieb ein marginales Minus von 0,1 Prozent übrig.

Diesmal rechnen die Analysten damit, dass die Gewinne im zurückliegenden Quartal im marktbreiten S&P 500 Index um 4,5 Prozent gesunken sind. Das wäre dann bereits das dritte Quartal in Folge mit fallenden Gewinnen.

Für sich betrachtet wäre dies ein schlechtes Signal für die bereits hohen Kurse an der Wall Street. Deshalb sollte die Gewinnrezession zeitnah enden, um den fundamentalen Unterbau der Rally nicht zu gefährden.

 

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