FOMC: Was würde Panik auslösen?

ThinkMarketsAnleger werden ihre Pferde vor der Fed-Sitzung im Zaum halten. Es wird erwartet, dass die Fed den Prozess zur Verringerung ihrer Bankbilanz bekannt gibt, was bereits in den Markt eingepreist ist.

Bis jetzt hat die Fed diese Nachricht sehr gut übermittelt, und daher ist es an der Zeit, dass sie endlich die Früchte ihrer harten Arbeit ernten kann.
 

Der Grund, aus dem der Markt weitgehend ruhig ist und die US-Märkte nach wie vor Rekordhochs erreichen ist, dass der Betrag um den die Fed die Geldpolitik straffen wird, keinen unmittelbaren Einfluss haben wird.

Wenn die US-Notenbank sich für die nächsten drei Monate an ihren Plan halt, wäre der Gesamtbetrag um den sie ihre Bankbilanz im Endeffekt reduziert hätte, nur 1/3 von dem Betrag, den sie bisher erreicht hat. Diese Strategie lässt der Fed eine Menge Spielraum, um im Falle aller Fälle eventuell den Rückwärtsgang einzulegen.

Das Element welchem Anleger eine Menge Aufmerksamkeit schenken werden, sind die Neuigkeiten über den Dot-Plot. Wir erwarten, dass die US-Notenbank eine sanftere Herangehensweise an die zukünftige Zinserhöhung haben wird.

Gemäß ihrer letzten Prognose rechnete die Fed mit sieben Zinsanstiegen bis zum Ende des Jahres 2019. In der neuen Vorhersage erwartet der Markt jedoch, dass sie von einer dieser Änderungen der Leitzinsen ablässt.

 

Jede Abweichung vom Plan der US-Notenbank, würde Besorgnis für die Märkte erregen. Wir denken, dass ein weiterer Zinsanstieg bis Ende diesen Jahres eine 40-prozentige Wahrscheinlichkeit hat.

Die bevorstehenden Wirtschaftsdaten werden Trader jedoch aufgrund der massiven Einflüsse der Hurrikane auf Trab halten. Falls die Wirtschaftszahl wieder hochschnellt, und die Verringerung der Bankbilanz gut mit dem Markt einhergeht, ist die Wahrscheinlichkeit für den Zinsanstieg im Dezember merklich hoch.
 

Autor: Naeem Aslam

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