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Tech-Rallye, US-chinesische Handelsgespräche & schwächerer Dollar befeuern die Stimmung

London Capital Group: Die europäischen Börsen werden die guten Vorgaben von der positiven Sitzung der Wall Street und in Asien übernehmen. Festere Tech-Aktien an der Wall Street halfen den asiatische Märkten nach ihrem jüngsten Rückgang wieder auf die Füße, so dass sie sich von ihren Tiefstständen der letzten zwei Jahre erholen konnten.

Die asiatischen Märkte beendeten die Woche positiv, nachdem sie 10 Sitzungen hintereinander Verluste verbucht hatten. Diese waren am Mittwoch zu Ende gegangen, nachdem es Gerüchte über Handelsgespräche zwischen den USA und China gab. Die Chancen, dass diese Handelsgespräche wirklich vorankommen, sind allerdings skeptisch zu beurteilen, zumal sie so oft gescheitert sind. Es fällt schwer zu verstehen, warum bei diesem Versuch eine größere Übereinstimmung gefunden werden sollte.

Doch die Märkte sehen dies einstweilen optimistisch und sind bereit, über diese Bedenken und Realitäten hinwegzuschauen.

Der Dollar setzte seine Schwäche aus der vorangegangenen Sitzung fort, die auf enttäuschende Verbraucherinflationsdaten zurückzuführen war. Zuvor waren schon die Erzeugerpreise schwächer als prognostiziert ausgefallen, womit der Dollar nun seinen größten Wochenrückgang seit Februar verbuchte. Mit dem schwachen Dollar, einem verbesserten Optimismus gegenüber den Handelsgesprächen zwischen den USA und China sowie Maßnahmen der türkischen Zentralbank zur Unterstützung der frei fallenden Lira, sieht es nach einem positiven Freitag aus, was wir so schon lange Zeit nicht mehr erlebt haben.

 

Atempause für Lira nach Zinserhöhung
Die türkische Lira hat nach einer kräftigen Zinserhöhung von ihrer Zentralbank zur Stützung der Währung zumindest eine gewisse Glaubwürdigkeit zurückgewonnen. Eine Zinserhöhung auf 24% hat den Anlegern gezeigt, dass die Zentralbank bereit ist, zur Unterstützung der Lira zu handeln und gegebenenfalls auch mit deutlichen Maßnahmen. Dies hat zu einer gewissen Entspannung der Märkte geführt.

Während das zu Tränen rührende Niveau der Zinsen die Einstellung nicht verändert und die Ängste gegenüber den Schwellenländern nicht beseitigt, bietet es doch einen starken Puffer und lässt die Märkte aufatmen.

 

 

 

 

Wird das Sterling nach den US-Daten weiter zulegen?
Das Pfund hat es geschafft, nach der Zinsentscheidung durch die BoE die Gewinne aus der vorangegangenen Sitzung zu halten. Die Händler schauten aber mehr auf die Wachstumsprognosen der Zentralbank, als auf die heftigen Warnungen von BoE-Gouverneur Mark Carney über die möglichen Auswirkungen eines No-Brexit-Deals auf die britische Wirtschaft.

Nachdem der britische Wirtschaftskalender heute kaum Bewegungen aufweist, hängt es vor allem davon ab, ob es dem Pfund gelingt, seine von der BoE inspirierten Gewinne zu halten, wenn die US-Daten heute Nachmittag veröffentlicht werden. Nach den zuletzt schwächer als erwarteten Inflationsdaten werden die Anleger die US-Einzelhandelsumsätze genau verfolgen, um Hinweise auf den Aufbau von Inflationsdruck zu erhalten.

Es wird erwartet, dass die US-Produktion und die Industrieproduktion sowie die Vertrauensdaten der University of Michigan höher ausfallen werden, was zeigen könnte, dass die US-Wirtschaft stark genug ist, um die eskalierenden Handelshemmnisse zu ignorieren.

 

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