Gold – Pullback oder der nächste Rückschlag?

Société Générale: Je weiter das Jahr voranschreitet – morgen beginnt immerhin bereits Monat Numero 9 auf dem Kalenderblatt – desto eindeutiger lässt sich die Behauptung unterschreiben, dass 2018 bislang definitiv KEIN Goldjahr ist!

Das Top bereits im April bei 1.365 USD, danach fünf Verlustmonate in Folge und eine aktuelle Bilanz von -7,9%, von einem glänzenden Investment kann da im Augenblick keine Rede sein. Zumal Gold mit dem gestrigen Tagesergebnis nur ganz knapp einem neuerlichen Rückschlag entgangen ist:

Der Rückfall an die 1.200er-Marke – im Tief sackte das Edelmetall auf 1.196 USD ab – macht deutlich, dass die Abwärtsrisiken noch lange nicht gebannt sind. Im Gegenteil; sollten die Kurse erneut nachhaltig unter die 1.200er-Haltelinie rutschen, dürfte anschließend erst die Haltestelle bei 1.180 USD – hier verläuft aktuell auch die untere Begrenzung des April-Abwärtstrendkanals – und in der Folge auch das amtierende Jahrestief bei 1.160 USD noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden. In eben diesem Rückfall könnte aber auch eine Chance für die Bullen liegen:

Starten die Notierungen jetzt nämlich wieder nach oben durch, wäre der gestrige Handelsverlauf als mustergültiges Pullback zu werten. Dafür müsste Gold allerdings schleunigst die Hürde bei 1.212 USD überbieten und im Anschluss auch gleich über die obere Begrenzung des Abwärtstrendkanals im Bereich von 1.225 USD springen.

Gelingt dieser Coup, wäre der Weg frei bis an die Widerstandszone rund um die 1.237er-Marke, von der aus es dann zügig bis 1.266 USD bzw. bis zur 200-Tage-Linie bei 1.290 gehen könnte!

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