Interview mit Torsten Gellert über Grundlagen des erfolgreichen Devisenhandels

Interview mit Torsten Gellert über Grundlagen des erfolgreichen Devisenhandels

Broker-Test.de im Interview mit Torsten Gellert, Geschäftsführer von FXCM Deutschland, über faire Preisstellung durch No-Dealing-Desk Oderausführung, Verzicht auf Re-Quotes im Devisenhandel und beim CFD Trading sowie professionelle Trading-Plattformen.

Herr Gellert, FXCM ist mit einem Ordervolumen von ca. 250 Milliarden Dollar pro Monat international führend im Devisenhandel. Was ist das Erfolgsrezept von FXCM?

Torsten Gellert: "Neben einer international prämierten Handelsplattform mit allen Werkzeugen für fortgeschrittene Trader, sehr engen, variablen Spreads auf alle wichtigen und exotischen Währungspaare können CFDs auf der gleichen Plattform gehandelt werden. Der entscheidende Unterschied zu Wettbewerbern besteht darin, dass FXCM im Forex Handel niemals die Gegenposition zu seinen Kunden einnimmt, sondern sämtliche Order sofort im Interbankenmarkt ausführt und daher keinen Interessenkonflikt zu seinen Kunden hat. Das bedeutet, dass Broker und Kunde ein gleichgerichtetes Interesse haben und der Kunde nicht gegen seinen Broker handeln muss.

Wir nennen dies No-Dealing-Desk Orderausführung, auch bekannt unter ECN, da es auf seiten von FXCM keinen Dealer gibt, der in den Handel eingreifen könnte. FXCM ist der Pionier des No-Dealing-Desk und wird im Forex Handel jede Order auf jeder Handelsplattform so ausführen. Daher gibt es keine Handelseinschränkungen für Kunden von FXCM, selbst über erfolgreiche Scalper freut sich FXCM."

Was bedeutet "Trading ohne Re-Quotes"?

Torsten Gellert: "Beim Forex Handel über die No-Dealing-Desk Orderausführung kann es keine Re-Quotes geben, da jegliche Order im Interbankenmarkt sofort ausgeführt werden. Re-Quotes sind ein Mittel von Market-Maker Brokern, um die eigenen Gewinne auf Kosten des Handelspartners, dem Kunden, zu sichern. Sollte der Market-Maker Broker einen Trade nicht zu dem auf der eigenen Plattform angezeigten Kurs ausführen wollen, etwa weil der Kurs ihm wegläuft oder er ein zu großes Risiko eingehen würde, kann er einen neuen Preis, die sog. Re-Quote, stellen, den der Kunde akzeptiert oder auch nicht. Dies wird für den Kunden auf die Dauer nicht nur sehr anstrengend, sondern auch teuer – denn kleine Preisverschlechterungen summieren sich auf.

Im Handel mit CFDs sind wir noch nicht so weit, No-Dealing-Desk anbieten zu können, da es eines Netzwerkes an ausführenden Banken bedarf, die Order auch in der Größenordnung eines privaten Traders akzeptieren. Allerdings arbeiten wir daran, das No-Dealing-Desk Prinzip auf CFDs auszuweiten und damit auch das CFD Trading zu revolutionieren. Ich kenne keinen Anbieter, der No-Dealing-Desk für CFDs bereits anbietet.

Um unseren Kunden aber auch im CFD Handel schon jetzt eine faire Orderausführung anbieten zu können, versichern wir, keine Re-Quotes zu geben. Sollte der Markt also gegen FXCM laufen, dann soll das nicht zum Nachteil unserer Kunden sein."

Auf Ihrer Homepage ist zu lesen, dass Sie "erfolgreiche Trader" wollen. Ein edles Ziel! Wie setzen Sie dieses um?

Torsten Gellert: "Dieses Ziel ist in keiner Weise nur edel, sondern wir wollen erfolgreiche Trader weil wir davon profitieren. Deshalb ist dieser Claim ja auch so glaubhaft. Da FXCM im Forex Handel immer nur einen geringen Aufschlag von 1 Pip auf den Interbankenspread verdient, also 1 USD je gehandelter 10.000 USD, ist das Schlimmste für FXCM wenn ein Kunde innerhalb kurzer Zeit einen Totalverlust erlebt und den Handel einstellt. Nur Kunden die erfolgreich handeln, werden öfter und mit größeren Volumina handeln. Und daran verdient FXCM anteilig. Damit unterscheiden wir uns von Brokern, die von den Verlusten ihrer Kunden profitieren können und ggf. als Gegenseite zum schnellen Totalverlust ein schnelles, sehr ertragreiches Geschäft verbuchen können.

Ich möchte ja nicht in Abrede stellen, dass die Bemühungen vieler anderer Broker um die Ausbildung ihrer Kunden nicht redlich wären. Und es gibt viele gute Weiterbildungsangebote am Markt. Allerdings bleibt ein letzter Zweifel wenn die Interessenlage doch gegensätzlich ist. Daher vertraue ich selbst gern auf Trainer, Coaches und Berater, die an meinem Erfolg ein eigenes Interesse haben – übrigens nicht nur wenn es um das Traden geht."

Was bieten Sie Ihren Kunden hinsichtlich Ausbildung und Training?

Torsten Gellert: "Aktuell haben wir drei regelmäßige Webinare die Woche, einmal monatlich ein vor-Ort-Seminar in Berlin und wir planen für 2011 eine Roadshow in den größeren Städten in Deutschland.

Bei konkreten Fragen sind unsere Experten telefonisch jeden Börsentag direkt für unsere Kunden und Interessenten erreichbar. Und auf Wunsch tätigen wir gerne auch 1zu1 Onlinemeetings, um komplexere Dinge direkt zu klären.

Unser Marktanalyst Oliver Bossmann veröffentlicht an Handelstagen mehrere Marktkommentare – verfolgen Sie diese bequem über unsere Facebook-Fanseite oder in unserem Forum auf dailyFX.com.

Und 2011 wird FXCM Deutschland noch vieles weiteres bieten – 2010 sind wir in Berlin gestartet, und in diesem neuen Jahr 2011 haben wir noch viel vor!"

Sie bieten einerseits eine eigene Trading-Plattform, alternativ auch noch den MetaTrader 4 an. Wo liegt der Unterschied zwischen den beiden beziehungsweise gibt es jeweilige Vor- oder Nachteile?

Torsten Gellert: "Unser Flaggschiff ist die Trading Station II für den diskretionären Handel. Wer also unsere schnellste Orderausführung, No-Dealing-Desk für den Forex Handel, die "Beste Handelsplattform für Privatkunden 2009 und 2010 (Forex Week) ", umfangreiche integrierte Indikatoren, Orderarten und vieles mehr möchte, wählt die Trading Station. Für den Handel über voll automatisierte Systeme, sog. Expert Advisor, steht MetaTrader 4 zur Verfügung. Die weit bekannte MT4 Software dient dabei als Frontend und der Forex Handel wird mit allen Vorteilen der No-Dealing-Desk Orderausführung durchgeführt.

Übrigens: Ende Janaur 2011 bieten wir auch ein Webinar über den MT4 an!"

Gibt es besondere Angebote für Heavy Trader?

Torsten Gellert: "Heavy Trader ab einer Ersteinzahlung von 40.000 EUR können zu exakt den gleichen Spreads des Interbankenmarktes handeln, d.h. FXCM wickelt zu den sog. "raw spreads", also zum jeweils besten Kauf- und Verkaufpreis ohne Aufschlag, ab. FXCM berechnet dann lediglich eine Kommission von 0,40 EUR je Minilot und gibt damit eine Reduzierung von 30-40% der normalen Transaktionskosten an Kunden weiter, die große Volumina handeln.

Dieses Daytraderangebot – europaweit haben wir übrigens soweit wir wissen damit das attraktivste Angebot – ist erst ab Frühjahr 2011 auf der Deutschen Webseite zu finden.

Für alle Daytrader im FX haben wir aufgrund der Devisenwoche auf Broker-Test.de deshalb ein Spezial-Webinar geschaffen: lernen Sie die raw spreads und die überzeugenden Vorteile im Live-Webinar kennen – und stellen Sie auch gerne alle Ihre kritischen Fragen!

Disclaimer & Risikohinweis

74-89% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Der Handel mit Devisen (Forex) and Differenzkontrakten (“CFD”) auf Margin ist mit einem hohen Risiko verbunden und unter Umständen nicht für alle Anleger geeignet. Die Produkte sind für Privatkunden, professionelle Kunden und geeignete Gegenparteien bestimmt.

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