Bei Zinssenkung drohen Bankinsolvenzen

Bankenverband: Die Sorge der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) um die deutschen Banken wächst angesichts möglicher weiterer Zinssenkungen im Euroraum.

“Unser deutsches Problem ist die mangelnde Profitabilität”, sagte BaFin-Chef Felix Hufeld am Dienstagabend in Frankfurt. Sollte die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen weiter senken, werde der Druck auf die Finanzinstitute steigen. “Dann werden mehr Banken aus dem Markt gehen”, betonte Hufeld. Vielleicht komme es dann auch zu unkontrollierten Insolvenzen. “Das versuchen wir natürlich mit allen Mitteln zu verhindern.”

Am meisten Sorgen mache er sich um kleine und mittlere private Banken, die anders als Sparkassen oder Volksbanken nicht auf Verbundstrukturen zurückgreifen könnten. Hufeld rief die Geldhäuser auf, ihre Sparanstrengungen zu verschärfen und ihre Geschäftsmodelle zu überarbeiten: “Es ist höchste Eisenbahn.”

Die gute Konjunktur werde nicht ewig anhalten, sagte Hufeld. EZB-Präsident Mario Draghi hatte angesichts düsterer Konjunkturaussichten jüngst eine weitere Lockerung der Geldpolitik angedeutet.

 

 

Wenig Hoffnung machte Hufeld den Geldhäusern auf ein baldiges Ende der Aufzeichnung telefonischer Beratungsgespräche. Die Aufzeichnungspflicht ist Teil der seit Anfang 2018 in der Europäischen Union (EU) geltenden Regeln für Wertpapiergeschäfte.

Bei Rechtsstreitigkeiten soll sich so leichter nachvollziehen lassen, ob Kunden ausreichend über Risiken aufgeklärt wurde. Mit der Kritik an der Aufzeichnungspflicht stehe Deutschland in der EU “jedoch allein auf weiter Flur”, sagte Hufeld.

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