DAX Ausblick: Anleger sind vorsichtiger geworden

IGDer Inflations-Cocktail aus gestiegener Geldmenge und anziehenden Rohstoffpreisen schmeckt den Anlegern überhaupt nicht. Diese lassen im Augenblick lieber Vorsicht walten und bleiben dem Frankfurter Börsenparkett fern.

Solange das Allzeithoch bei 14.131 Punkten von Anfang Januar dieses Jahres nicht auf Schlusskursbasis überwunden wird, bleibt der Deckel drauf. Die Verunsicherung ist auch heute zu spüren. Zur Stunde notiert der deutsche Leitindex bei 13.873 Zählern, rund 0,6% unter dem Schlusskurs vom Montag.

 


 

Termine die für die Anleger wichtig sind

Quelle: IG Research

Quelle: IG Research

Christine Lagarde beruhigt aber nur kurz die Aktienmärkte

Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen steigt weiter und verunsichert zunehmend die Anleger. Diese befürchten, dass ihre Aktien gegenüber festverzinslichen Wertpapiere an Attraktivität verlieren könnten.

Für ein wenig Rückendeckung sorgte EZB-Chefin Christine Lagarde mit dem Bekenntnis zu den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank. Nichtsdestotrotz dürften die Marktteilnehmer den US-Anleihemarkt weiterhin im Auge behalten.

Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen in %

Quelle: IG Research

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Ölpreis: Kurze Unterbrechung zum Einstieg genutzt

Der Ölpreis der Sorte WTI hatte Mitte der vergangenen Woche eine verdiente Pause eingelegt. Infolgedessen wurde die exponentielle 13-Tage-Durchschnittelinie gleich mehrmals erfolgreich getestet. Davon konnte sich das schwarze Gold nun nach oben entfernen und oberhalb des Verlaufshochs bei 62,27 USD schließen.

Zwar liegt noch kein signifikanter Sprung über die genannte Hürde vor, die steigenden gleitenden Durchschnitte signalisieren eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Als charttechnisches Kursziel dient das Zwischenhoch bei 65,46 USD von Anfang Januar 2020.

Ölpreis Chart

Quelle: IG Handelsplattform

Quelle: IG Handelsplattform

Goldpreis: Versuch einer Bodenbildung

Mit dem erfolgreichen Test Hochs bei 1.765 USD von Mitte Mai 2020 besteht beim Goldpreis die Chance auf eine Bodenbildung. Allerdings stellen sich diesem Unterfangen gleich mehrere Widerstände in den Weg.

Dies sind im einzelnen das 61,8%-Retracement bei 1.825 USD, die fallenden exponentiellen 21-, 13- und 55-Tage-Durchschnittslinien bei 1.813/1.836 USD sowie die innere Abwärtstrendlinie bei aktuell 1.835 USD.

Schließt das gelbe Edelmetall unterhalb der erwähnten Unterstützung bei 1.765 USD, drohen weitere Kursverluste bis zum Ausgangspunkt der letzten Aufwärtsbewegung bei 1.670 USD.

Goldpreis Chart

Quelle: ProRealTime

Quelle: ProRealTime

DAX 30 Prognose

Beim DAX ist immer noch keine großartige Verkaufsbereitschaft zu sehen. Allerdings sieht es auch nicht nach einem Ausbruch nach oben aus. Im Augenblick scheinen die exponentiellen 13- und 21-Tage-Durchschnittslinien bei 13.954/13.928 Punkten der Angebotsseite in die Hände zu fallen.

Dagegen versuchen die 34- und 55-Tage-Linie bei 13.861/13.730 Punkten den Schaden zu begrenzen. Hauptwiderstand bleibt das Allzeithoch bei 14.131 Zählern vom 8. Januar. Die genannte Hürde konnte bislang nicht auf Schlusskursbasis bezwungen werden.

DAX 30 Chart

DAX Tageschart; Quelle: ProRealTime

DAX Tageschart; Quelle: ProRealTime

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