Im DAX verfliegt die Euphorie – Katerstimmung am Krypto-Markt

CMC Markets: Die erste Euphorie über die Feuerpause im Handelsstreit hat sich ein wenig gelegt. Nun werden die Investoren genau darauf hören, was an konkreten Fortschritten auf dem Weg zu einem Handelsvertrag kommen wird.

Der Aktienmarkt befindet sich kurzfristig in der besten von zwei Welten:
Es gibt wirtschaftspolitische Impulse durch die Annäherung im Handelsstreit und gleichzeitig geldpolitische Versprechen.

Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Juli durch die amerikanische Notenbank liegt immer noch bei 80 Prozent, für eine zweite Senkung im September bei nahezu 60 Prozent. Die Märkte rechnen fest damit, dass die Zinsen weiter fallen. Und die chinesische Notenbank möchte kleinen Unternehmen mit gezielten geldpolitischen Lockerungen unter die Arme greifen, um im Gesamtjahr ein Zielwachstum in der chinesischen Volkswirtschaft zwischen sechs und 6,5 Prozent zu erreichen. Eine „flutartige“ geldpolitische Lockerung werde es nicht geben.

 


 

China scheint sich also tatsächlich an die Forderung der Amerikaner zu halten, keine direkte weitere Abwertung der eigenen Währung zu riskieren.

Bis jetzt sieht alles danach aus, als würde der Waffenstillstand von beiden Seiten eingehalten.

Die technische Situation an den sicheren Häfen Gold und Silber hat sich derweil eingetrübt. Und nach einem Flash Crash im Bitcoin vor ein paar Tagen rutscht die Kryptowährung jetzt unter 10.000 US-Dollar. Aus technischer Sicht liegt das Kursziel in dieser Korrektur bei rund 5.000 US-Dollar.

Eine Entschärfung der technisch prekären Lage würde eintreten, wenn Bitcoin die Unterstützung bei 10.550 US-Dollar zurückerobert.


 

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