Vorsicht bei Bargeld auf Reisen

Postbank: Die Mehrheit der Deutschen hält Bargeld für das wichtigste Reisezahlungsmittel, so eine aktuelle Kantar-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank.

In Konsequenz zahlt jeder zweite Bargeldfreund ausschließlich mit Münzen und Scheinen – und macht sich so zum beliebten Ziel von Dieben und Trickbetrügern.

Böse Zungen behaupten, dass der typische deutsche Urlauber weiße Tennissocken in Sandalen trägt, spätestens im Morgengrauen seine Sonnenliege am Hotelpool mit einem Handtuch reserviert und im lokalen Spezialitätenrestaurant Schnitzel mit Pommes ordert. Das sind natürlich nur Vorurteile.

Eine aktuelle Postbank Umfrage hat allerdings eine Eigenschaft ausfindig gemacht, die mindestens jedem zweiten reisenden Bundesbürger wirklich eigen ist: die Liebe zum Bargeld. 56 Prozent der Deutschen halten Bargeld immer noch für das wichtigste Reisezahlungsmittel.

Eine Überzeugung, die zu bedenklichen Verhaltensweisen führt: 56 Prozent der Bargeldfreunde nehmen so viel Cash mit ins Ausland, dass sie kein weiteres Geld am Automaten oder Bankschalter abheben müssen. Jeder Zweite von ihnen (50 Prozent) zahlt im Urlaub weder mit Giro- noch mit Kreditkarte.

 

 

„Wer viel Bargeld mit sich führt, setzt sich einem erheblichen Sicherheitsrisiko aus“, meint Martina Brand von der Postbank. „Viele Diebe und Betrüger haben sich auf Touristenhochburgen spezialisiert und versuchen mit zahlreichen Tricks, Bargeld und Wertsachen von Reisenden zu erbeuten.“

Deshalb sollte man nur einen überschaubaren Bargeldbetrag mit sich führen, der für die täglichen Ausgaben reicht. Denn wird ein Urlauber bestohlen oder verliert sein Geld, gilt: Was weg ist, ist weg.

In dieser Hinsicht sind Bank- und Kreditkarten von Vorteil. Wenn sie abhandenkommen, kann man sie sperren lassen: Ein Anruf bei der Hausbank genügt.

Die Kreditkarte punktet besonders, da der Kunde nur mit 50 Euro für Schäden haftet, die bis zur Sperre der Kreditkarte entstehen – es sei denn, er hat grob fahrlässig oder mit Vorsatz gehandelt. Für Schäden, die durch den Missbrauch der Bankkarte entstehen, haftet der Urlauber hingegen bis zur Sperre in vollem Umfang.

 

 

Rucksack voller Geld
Die jungen deutschen Reisenden scheinen das Risiko besonders zu lieben. In keiner anderen Altersgruppe ist Bargeld beliebter: Rund 70 Prozent der 16- bis 29-Jährigen halten es für das wichtigste Zahlungsmittel im Urlaub. Auch das hat die Postbank Umfrage ermittelt.

45 Prozent von ihnen stecken vor Reiseantritt so viel Geld ein, dass im Urlaub der Gang zum Geldautomaten überflüssig wird. Zudem zahlt niemand sonst so selten mit EC- oder Kreditkarte wie die unter 30-Jährigen (54 Prozent).

„Neben der Gefahr, bestohlen zu werden oder sein Geld zu verlieren, sollten junge Globetrotter daran denken, dass sie in vielen Ländern mit Münzen und Scheinen nicht weit kommen, da bargeldloses Bezahlen der Standard ist“, gibt Martina Brand zu Bedenken. „Dazu gehören viele skandinavische und asiatische Länder oder die USA.“

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