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Sparen für die Kinder: Zögern kostet Rendite

Credit Europe Bank: Umsichtige Eltern beginnen direkt nach der Geburt mit einem Sparplan. Die dafür notwendigen Sparraten zweigt man einfach vom Kindergeld ab. Das Gute: Wer früh mit dem Sparen beginnt, kann schon mit kleinen Beträgen ein ordentliches Polster aufbauen. Aus monatlich 75 Euro werden zum Beispiel mit einem Rentenfonds, der drei Prozent Rendite jährlich erzielt, nach 18 Jahren gut 21.000 Euro Startkapital.

Lange Laufzeit spricht für Fonds
Bei einer Sparzeit von mehr als zehn Jahren, sollten Eltern die Renditechancen von Aktienfonds nutzen. Zwischenzeitliche Kursschwankungen kann man vernachlässigen, denn sie werden mit der Zeit mehr als ausgeglichen. Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutsche Aktien erzielten zum Beispiel in den vergangenen 15 Jahren eine durchschnittliche Rendite von 8,2 Prozent. Das Ergebnis des obigen Beispiels würde sich in diesem Fall deutlich steigern, und zwar auf mehr als 35.500 Euro.

Kostenbewusste Sparer können auf Indexfonds setzen. Die sogenannten ETFs bestechen durch ihre sehr geringen Fondsgebühren. Allerdings laufen sie – im Gegensatz zu herkömmlichen Fonds - wegen ihrer strengen Indexorientierung niemals besser als ihre Benchmark, können den zugrunde liegenden Index also nicht überflügeln. Wichtig: Rechtzeitig vor Ende der Sparphase sollte das Anlagekapital in sichere Anlagen umgeschichtet werden, damit kein plötzlicher Börsencrash die erzielten Gewinne vernichtet.

Alternative: Bausparvertrag
Wenn Kinder zwischen 16 und 25 Jahre alt sind, kann ein Bausparvertrag eine interessante Alternative sein. Grund: Ab 16 haben Sparer Anspruch auf die staatliche Wohnungsbauprämie. Außerdem können sie nach der Zuteilung frei über das Guthaben verfügen. Ein Wohnungskauf oder die Aufnahme eines Immobiliendarlehens ist nicht erforderlich. Der maximal geförderte Sparbeitrag liegt bei 512 Euro pro Jahr. Diesen bezuschusst der Staat mit einer Prämie von 8,8 Prozent auf die Sparleistungen. Wer 43 Euro im Monat spart, der bekommt eine 13. Zahlung im Jahr als Prämie dazu, also weitere 45 Euro.

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11. Mai 2018